Die Welt ist gefährlicher als vor 30 Jahren, die Friedensbewegung jedoch schwächer. Das kann und soll sich ändern!

Die Militärs beraten über das »Kriegshandwerk im 21. Jahrhundert« – so hieß eine Konferenz des JAPCC im Jahr 2012. In dieser Situation hat die Friedensbewegung die Aufgabe, in Ramstein, Kalkar und Büchel gegen die atomare Bedrohung vorzugehen. Das gelingt leichter, wenn sie Menschen motiviert, weil sie die Vision des Friedens mit Leben erfüllt.

Sie hat die Verantwortung, sich auf der Basis des Humanismus auf das Gemeinsame zu besinnen und Orientierungssuchenden, die manchmal Ansichten äußern, die an Verschwörungstheorien selbst von Rechten erinnern, offene und klärende Dialoge anzubieten. Friedensaktivisten können so auch lernen, mit eigenen Widersprüchen selbstkritischer, entspannter umzugehen. Antikapitalistische Klarheit und Solidarität mit Flüchtlingen, mit von Krise und Krieg Betroffenen sind Lebenselixiere einer Bewegung, die sich aus Lebensfreude für den Frieden einsetzt. Auf den Großdemonstrationen der 1980er Jahre tanzten NATO-Gegner, die dann auch Atomwaffenstandorte gemeinsam blockierten, bis die Atomraketen abgezogen wurden. Einige sind bis heute dabei. Viele weitere Menschen sind zu gewinnen.

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